


Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie
Wir vertreten die fünf Säulen des Fachgebietes - Anästhesiologie, Intensivmedizin, Notfallmedizin, Schmerztherapie und Palliativmedizin und ermöglichen mehr als 10.000 stationäre und ambulante operative Eingriffe im Jahr und Untersuchungen durch moderne Narkose- und Regionalanästhesieverfahren.
Chefärztin

Chefärztin
Prof. Dr. med.
Eva Kottenberg, DEAA, MHBA
Tel.: 0208 309-2451
Fax: 0208 309-2458
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Patienteninfo
Schmerztherapie
Postoperative Schmerztherapie
Eine gute Schmerzbehandlung in der postoperativen Phase verbessert den Erfolg einer Operation deutlich. In vielen Studien konnte nachgewiesen werden, dass eine greifende Schmerztherapie zur früheren Mobilisation, zeitigen festen Nahrungsaufnahme und zur Verringerung von Komplikationen (z.B. Thrombosen) führt. Das hat in der Regel eine frühzeitige stationäre Entlassung zur positiven Folge. Durch eine optimale Organisation wird eine kontinuierliche Schmerztherapie vom Operationsende bis zur Krankenhausentlassung angestrebt.
Schmerzen nach der OP - Wir haben was dagegen
Die Ärzte und Pflegekräfte des Akutschmerzdienstes organisieren die Schmerztherapie bei Patienten in unserem Krankenhaus. Dabei werden individuelle, auf die gegenwärtige Situation angepasste Therapiemaßnahmen angewandt. Wichtige Aufgabe unserer Narkoseärzte ist es, eine wirksame Schmerztherapie nach größeren Operationen anzubieten. Täglich werden von Narkoseärzten und Pflegekräften Schmerztherapievisiten durchgeführt, um die Therapie zu optimieren. In unserer Klinik für Anästhesiologie, Intensivmedizin und Schmerztherapie werden konventionelle Verfahren (z. B. PCA = Patienten-kontrollierte-Analgesie) zur postoperativen Schmerztherapie sowie alle Techniken der zentralen und peripheren Regionalanästhesie angewendet. Die PCA ermöglicht dem Patienten, sich bei Bedarf ein hochwirksames Schmerzmedikament über die Vene oder über einen zur gezielten Schmerzausschaltung eingeführten Katheter mittels einer computergesteuerten Schmerzpumpe zu verabreichen. Während früher die verschiedenen Techniken der Regionalanästhesie nur zur Anästhesie während der operativen Eingriffe dienten, konnten diese Verfahren mit der Etablierung eines postoperativen Akutschmerzdienstes an unserer Klinik auch für die postoperative Schmerztherapie etabliert werden.
Katheterverfahren zur Schmerztherapie
Hierbei werden thorakale und lumbale Periduralkatheter (PDK) eingesetzt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Gebiet der kontinuierlichen peripheren Nervenblockaden (PNB) an der oberen und unteren Extremität. Hier erhalten die Patienten eine kleine, transportable Schmerzpumpe, die eine rasche postoperative Mobilisation erlaubt.
Patientenzufriedenheit
Bei einer Nachbefragung von Patienten, die vom postoperativen Schmerzdienst versorgt wurden, zeigte sich: Die Patienten sind extrem zufrieden. Der Grund: Die suffiziente Therapie der postoperativen Schmerzen. Honoriert wurde von den Patienten aber auch die engmaschige und intensive Betreuung.Der Schmerzdienst ist für unseren Patienten Tag und Nacht an 365 Tagen im Jahr tätig.